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Aus der Presse

Versicherung zahlt für Berliner Anschlag

Fünfzehn Jahre nach seiner Gründung im Jahr 2002 muss Extremus, der Spezialversicherer für Sachschäden durch Terrorüberfälle, seinen ersten Schaden zahlen. Der Vorstandsvorsitzende Gerhard Heidbrink bestätigte, dass ein großer Veranstalter von Weihnachtsmärkten eine Police bei Extremus abgeschlossen hat. Extremus ist von dem Anschlag am 19. Dezember 2016 betroffen, bei dem ein Terrorist einen Lkw in den Weihnachtsmarkt am Breitscheider Platz in Berlin fuhr, zwölf Menschen tötete und 48 verletzte. Mit der Entschädigung der Opfer hat Extremus nichts zu tun. Wahrscheinlich erhalten die Betroffenen und ihre Familien auch staatliche Mittel, heißt es in der Versicherungsbranche. Denn die Zahlungen aus der Verkehrsopferhilfe sind auf 7,5 Millionen Euro begrenzt, das reicht nicht.

Der von Extremus zu tragende Sachschaden dürfte relativ gering sein. Vorstandschef Heidbrink wollte keine Einzelheiten nennen, auch den Namen der betroffenen Firma nicht. Das Unternehmen muss aber 50 000 Euro der Belastung selbst tragen. Es wird weniger um beschädigte Stände und Häuser gehen als um die Betriebsunterbrechung, also den Einnahmeausfall durch die Schließung. Experten halten rund 100 000 Euro für wahrscheinlicher als eine Millionensumme.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Deutschland gegen Terror falsch versichert

Deutschland gegen Terror falsch versichert21.12.2016 – Der Anschlag in Berlin traf die Branche unvorbereitet. “Nicht unsere Zuständigkeit – fragen Sie lieber den Ausstellerverband”, sagten uns Versicherer und Makler. Was den Terrorschutz anbetrifft, herrscht hierzulande eine verwirrende Vielzahl an Institutionen und Verantwortungen. Es ist an der Zeit, eine einheitliche Regelung für das Terrorproblem zu finden, auch auf der Versicherungsseite, kommentiert VWheute-Redakteur Christoph Baltzer.

 

Terroristen zielen vor allem auf Menschen.

Zwölf Menschen bezahlten den Besuch des Weihnachtsmarkts an der Berliner Gedächtniskirche am Montag mit ihrem Leben, 48 Menschen wurden verletzt. Die Hinterbliebenen und Opfer werden sich an den Haftpflichtversicherer des unschuldigen polnischen Transportunternehmens wenden, ähnlich wie das nach der Amokfahrt in Graz gewesen ist. Ein 26-Jähriger hatte bei seiner Hochgeschwindigkeitsfahrt durch die Grazer Innenstadt drei Personen getötet und 36 verletzt. Auf sieben Mio. Euro wurde der Schaden kurz nach dem Unglück beziffert. Bezahlt hat es der Versicherer des AutosTerrorwaffe auf vier Rädern“).
Für den Berliner Terroranschlag wird die Deckungssumme des Transportunternehmens wohl ausreichen. In Polen sind Personenschäden im Rahmen des Systems der grünen Karte bis zu einer Summe von fünf Mio. Euro pro Person versichert. Höchst wahrscheinlich werden hier die Rückversicherer einspringen müssen. (siehe KÖPFE) Was aber würde passieren, wenn ein Terrorist nicht mit einem Auto mordet, sondern mit einer Bombe oder einer Maschinenpistole?

Seit 1976 entschädigt der Staat Opfer und Hinterbliebene von vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffen, finanziert wird das zur Hälfte vom Bund und von den Ländern. Doch die staatliche Versicherung ist mit viel Wenn und Aber versehen, vor allem beim Hinterbliebenenschutz. Immer wieder kommt es zu Beschwerden über die Versorgungsämter. In Frankreich sind Terroropfer seit 1990 über den Fonds de garantie des victimes des actes de terrorisme (FGTI) versichert, finanziert über eine Abgabe auf die Kfz- und Wohngebäudeversicherung.

Nach den Terroranschlägen in Paris und Nizza wurde diese Abgabe von 3,30 pro Jahr pro Vertrag auf 5,90 Euro angehoben. In den letzten beiden Jahren war der Fonds stärker in Anspruch genommen worden wie in all den Jahren seines Bestehens zusammengenommen. (siehe DOSSIER) Nach dem Attentat von Nizza (mindestens 86 Tote) haben sich mehr als 2.000 Personen als Geschädigte bei dem Fonds gemeldet. Annähernd zehn Mio. Euro hat der Fonds bislang ausgezahlt.

“Wir müssen dem Hass trotzen – mehr denn je. Für eine offene Gesellschaft eintreten und unsere Werte verteidigen und konsequent vorleben”, schreibt GDV-Geschäftsführer Jörg von Fürstenwerth. Beim Verband sieht man die Verkehrsopferhilfe in der Pflicht. 7.000 Risikoorte versichert der Terrorversicherer Extremus in Deutschland, Schäden wird es wohl durch die umliegenden Hotels geben, die eine Zeit lang keine Gäste aufnehmen können. Den eigentlichen Opfern und Hinterbliebenen steht ein Behörden-Marathon bevor. Nach dem Terror in Berlin sollte man deshalb darüber nachdenken, ob den Terroropfern mit einer einheitlichen Lösung nicht besser geholfen wäre als mit dem Wirrwarr an Zuständigkeiten und Verantwortungen.

Berufsunfähigkeit

16.12.2016
Wie Makler den Mythos des sicheren Bürojobs entkräften Viele Menschen glauben, sie können nicht berufsunfähig werden, weil sie den ganzen Tag nur im Büro sitzen. Ein Fehlglaube. Welchen Risiken Schreibtischtäter ausgesetzt sind und wie Makler ihnen den Abschluss einer BU doch nahebringen können.

„Ich sitze doch den ganzen Tag nur am Schreibtisch. Wie soll ich da berufsunfähig werden?“ So oder so ähnlich hat wohl jeder Makler schon mal einen Kunden auf den Vorschlag reagieren hören, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Der Irrglaube hält sich hartnäckig. Laut einer aktuellen Analyse der Zurich ist Deutschland bei der Einkommensabsicherung im internationalen Vergleich Schlusslicht. Nur 17 Prozent der Bundesbürger haben eine BU-Versicherung abgeschlossen.

Ein Grund dafür: Über die Hälfte der Befragten glaubt, dass ihr Risiko, berufsunfähig zu werden, unter 20 Prozent liegt. Dabei zeigen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, dass dieser Wert für Frauen eher bei 35 Prozent, bei Männern bei rund 39 Prozent liegt. Woran liegt das aber, dass viele Bürojobber ihr Risiko so falsch einschätzen? „Viele Menschen stellen sich unter Berufsunfähigkeit dieses ‚Kopf-unter-dem-Arm tragen‘ vor“, sagt Versicherungsmakler Sven Hennig. Sie glauben, dass sie in ihrem Beruf immer noch etwas tun können.

Unfälle sind nicht Hauptursache von BU-Fällen „Im Büro kann man beispielsweise auch im Rollstuhl tätig sein, als Fliesenleger hingegen nicht. Oder es können Programme unterstützen, sodass man auch eingeschränkt am Computer weiterarbeiten kann“, sagt auch Bernhard Rapp, stellvertretender Niederlassungsleiter der Canada Life Deutschland. Auch der Glaube, dass externe Faktoren eine Hauptursache für eine BU sein können, spielt hier mit rein. „Dazu zählen zum Beispiel Unfälle“, sagt Klaus-Peter Klapper, Leiter Produkt- und Vertriebsmarketing der Stuttgarter. „Die auf einen Unfall zurückzuführenden BU-Fälle liegen je nach Statistik aber nur bei 3 bis 10 Prozent.“

 

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Kosten für die Beisetzung werden meist unterschätzt

Ein anständiges Begräbnis kostet eine Menge Geld. Die meisten Deutschen unterschätzen den Finanzbedarf und haben für diesen Fall nicht vorgesorgt, ermittelte die LV 1871 München. Die einfache Lösung dafür kann eine Sterbegeld-versicherung sein, sie wird künftig sogar immer wichtiger.

Rund 40 Prozent der Deutschen unterschätzen die Kosten für eine Beerdigung. Das zeigt eine Umfrage des Umfrageinstituts  TNS-Emnid GmbH & Co. KG im Auftrag der LV 1871 Lebensversicherung von 1871 a. G. München 

Eine Trauerfeier mit Freunden und Verwandten und eine Bestattung auf dem Friedhof der Wahl – das gehört für zwei Drittel der Deutschen zu einem würdevollen Begräbnis, so die LV1871. Interessant sei, dass bis zum Alter von 30 Jahren den Menschen vor allem die Trauerfeier am Herzen liegt. Ab 60 Jahren trete der Ort der letzten Ruhe in den Vordergrund. Die Wahl zwischen Sarg oder Urne sowie die Grabpflege durch einen Friedhofsgärtner seien dabei eher zweitrangig. Nur ein Anteil von drei Prozent der Deutschen habe keine konkreten Vorstellungen. 

Klare Vorstellung, aber keine Vorsorge

Trotz klarer Wünsche haben fast zwei Drittel der Bundesbürger nicht fürs Begräbnis vorgesorgt, so die Ergebnisse der Umfrage. Erst ab einem Alter von 50 Jahren würden sie sich mit der finanziellen Seite eines Begräbnisses beschäftigen. Dann ist das Sterbegeld die erste Wahl, so die LV1871. Ab 60 Jahren legen die Menschen vor allem Bargeld zurück. „Dabei kann das Sterbegeld bei uns bis zum Alter von 90 Jahren abgeschlossen werden, und das ohne Gesundheitsprüfung“,Je nach Eintrittsalter ist die Versicherungsleistung im Todesfall gestaffelt. So erhält ein 60-Jähriger bereits nach einem Jahr volle Leistung. Bei Unfalltod entfallen Wartezeit und Staffelung ganz; die Leistung fällt doppelt so hoch aus. 

 

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Versicherungsmakler bauen Vorsprung bei Gewerbekunden aus

Seit Jahren gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Makler- und dem Ausschließlichkeitsvertrieb um die Vorherrschaft im Gewerbekundenmarkt. In diesem Jahr weisen Versicherungsmakler erstmalig einen deutlichen Vorsprung vor den gebundenen Vertretern aus.

Der aktuellen Studie „Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2016“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov zufolge werden aktuell 45 Prozent aller Neuabschlüsse über den Versicherungsmakler abgeschlossen, „nur“ 38 Prozent über den Vertreter. Neuabschlüsse über andere Vertriebswege wie Geschäftsstelle (7 Prozent), Bank (4 Prozent) und direkte Vertriebswege (jeweils 1 Prozent) sind nach wie vor die Ausnahme.

Makler führen in der generellen Akzeptanz

Aber nicht nur bei Neuabschlüssen, auch bei der Gesamtbetrachtung liegen die Makler vorn. Auf die Frage, über welche Vertriebswege ihr Unternehmen im Allgemeinen Versicherungen abschließt, nennen 46 Prozent aller befragten Gewerbekunden den Versicherungsmakler, 45 Prozent den Vertreter. Damit weisen Makler zum ersten Mal seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2004 einen Vorsprung auf den Ausschließlichkeitsvertrieb auf. In größeren Unternehmen hatten Makler ohnehin stets dominiert, inzwischen liegen sie aber selbst bei Unternehmen mit sechs bis zehn Mitarbeitern vor den Vertretern. Lediglich in den Kleinstunternehmen (bis fünf Mitarbeiter) sind Ausschließlichkeitsvertreter noch führend (54 Prozent Vertreter gegenüber 37 Prozent Makler). „Trotz der zunehmenden Digitalisierung bestätigt sich erneut, dass der Gewerbekundenmarkt vorwiegend auf persönlichen Beziehungen beruht. Fast alle Gewerbekunden werden von Vertretern, Maklern oder Bankberatern persönlich betreut“, sagt Christoph Müller, Senior Consultant Reports bei Yougov.

Interesse an Internet-Services steigt weiter

Dennoch findet die Digitalisierung auch in der Gewerbebranche Einzug. „Die Studienergebnisse zeigen, dass sich ganz allmählich ein merkliches Interesse entwickelt, nützliche Informationen und Services über das Internet in Anspruch zu nehmen“, so Müller. Etwa jedem zweiten Gewerbekunden (44 Prozent) ist der Abruf von Informationen im Netz daher wichtig. Im Vergleich zu 2014 bedeutet dies einen Anstieg um elf Prozentpunkte, nachdem über viele Jahre hinweg weitgehend Desinteresse herrschte. „Offensichtlich führen die anhaltend geführten Diskussionen um die Digitalisierung auch bei einigen Gewerbekunden zum Abbau von Vorbehalten“, sagt Müller.
Folgende Gewerbekundenversicherer wurden in der aktuellen Studie untersucht: AachenMünchener, Allianz, Alte Leipziger, ARAG, AXA, Basler, Concordia, D.A.S., Ergo, Euler Hermes, Generali, Gothaer, HDI, Helvetia, HUK-Coburg, Kravag, LVM, Nürnberger, Provinzial, R+V, Roland, Signal Iduna, SV SparkassenVersicherung, Versicherungskammer Bayern, VGH, VHV, Württembergische, Zurich.

Quelle: Das Investment

So (un)zufrieden sind Firmenkunden mit der Schadenregulierung

8.12.2016 – Nur die wenigsten Gewerbekunden sind insgesamt wie auch in Sachen Schadenregulierung mit ihrem Versicherer nicht zufrieden, wie der „Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2016“ von Yougov zeigt. Der Vertriebskanal Makler hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und liegt erstmals vor den Vertretern.

Die Gesamtzufriedenheit von Firmenkunden mit ihrer Versicherungs-Gesellschaft liegt weiter auf sehr hohem Niveau. Dies zeigt der „Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2016“, für den die Yougov Deutschland AG zwischen Mai und September 2016 über 1.500 Versicherungsentscheider aus Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern nach der Cati-Methode befragt hat.

Aktuell gaben 51 Prozent der Befragten ein „ausgezeichnetes“ oder „sehr gutes“ Urteil ab, zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Damit wurde der Bestwert aus dem Jahr 2014 in der 13-jährigen Geschichte der Untersuchung egalisiert.

Auf der anderen Seite ist der Anteil der „mittelmäßigen“ und „schlechten“ Bewertungen mit sechs Prozent auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Studie gesunken.

 

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Was sich 2017 für Versicherungskunden ändert

05.12.2016. Garantiezins, Steuern, Förderung der Altersvorsorge und mehr: Das nächste Jahr bringt wieder zahlreiche Neuerungen. Nachfolgend gibt es einen Überblick.

Niedrigerer Garantiezins

Ab Januar gilt für klassische Lebensversicherungen ein neuer Höchstrechnungszins – auch Garantiezins genannt. Er sinkt von derzeit 1,25 auf 0,9 Prozent und ist der Zinssatz, den die Versicherer ihren Versicherungskunden maximal auf den Sparanteil zusagen dürfen. Der Sparanteil entspricht dem Versicherungsbeitrag – abzüglich der Kosten für Vertrieb, Verwaltung und Risikoschutz. Der neue Garantiezins gilt für alle Verträge, die ab dem 1. Januar 2017 abgeschlossen werden. Für Bestandskunden ändert sich hingegen nichts, sie erhalten die garantierten Leistungen ihres bestehenden Vertrages. Der Gesamtertrag einer Lebensversicherung besteht nicht nur aus dem Garantiezins. Dazu kommen noch die jährlich gut geschriebene Überschussbeteiligung sowie ein etwaiger Schlussüberschuss. Garantiezins und jährliche Überschussbeteiligung werden auch als laufende Verzinsung bezeichnet.

Neue Steuerregeln für Lebensversicherungen

Ab nächstem Jahr greifen bei Einmalauszahlungen neue Steuerregeln. Kunden, die nach 2004 eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen haben, müssen die Differenz zwischen Versicherungsleistung und eingezahlten Beiträgen zur Hälfte mit ihrem individuellen Tarif versteuern. Voraussetzung dafür ist, dass sie zum Zeitpunkt der Auszahlung das 60. Lebensjahr vollendet haben und der Vertrag mindestens zwölf Jahre bestand. Letztere Bedingung ist erstmals erfüllt, so dass die 2004 beschlossene Regeländerung nun erstmals wirksam wird. Davon unberührt bleiben Einmalauszahlungen aus Versicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden. Sie sind weiterhin steuerfrei. Ferner gelten für Rentenzahlungen abweichende Regeln: Sie werden unverändert mit dem Ertragsanteil versteuert, der vom Alter des Versicherten abhängt. Bei einem Versicherungskunden, der mit 60 Jahren erstmals eine Rente erhält, beträgt der Ertragsanteil beispielsweise 22 Prozent. Er gilt für die gesamte Dauer des Rentenbezugs.

Einheitliches Produktinformationsblatt für Riester- und Basis-Produkte

2017 kommt ein einheitliches Produktinformationsblatt für staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte. Es enthält auf zwei Seiten die wichtigsten Angaben zu den Produkteigenschaften von Riester- oder Basisrenten. Dazu gehören neben dem Chance-Risiko-Profil die Höhe der Effektivkosten, die erwartete Ablaufleistung beziehungsweise Rentenhöhe sowie die Kosten bei vorzeitiger Vertragsauflösung oder Anbieterwechsel. Das Produktinformationsblatt erlaubt damit einen Vergleich verschiedener Produkte, bei Riester beispielsweise von Versicherungen, Fonds, Banksparplänen oder Wohnriester. Es wird den Versicherungskunden vor Vertragsabschluss ausgehändigt und auf Basis ihrer Angaben individuell erstellt. Zusätzlich müssen die Unternehmen allgemeine Musterinformationsblätter veröffentlichen, die einen Modellkunden zugrunde legen.

Höhere Förderung für die betriebliche Altersvorsorge

Im nächsten Jahr werden turnusmäßig wichtige Rechengrößen in der Sozialversicherung angepasst. So steigt etwa die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (BBG) nach aktuellem Stand im Westen von 74.400 auf 76.200 Euro und im Osten von 64.800 auf 68.400 Euro. Damit erhöht sich gleichzeitig der Teil des Gehalts, den der Arbeitgeber steuer- und abgabenfrei in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds investieren kann. Der geförderte Höchstbetrag klettert von 2.976 auf 3.048 Euro pro Jahr und entspricht deutschlandweit vier Prozent der BBG West. Steuerfrei sind zusätzlich unter bestimmten Voraussetzungen weitere 1.800 Euro jährlich möglich.

Höhere Förderung für die Basis-Rente

Inhaber einer Basis-Rente („Rürup-Rente“) können 2017 erneut einen größeren Teil ihrer Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Zum einen steigt der steuerliche Höchstbetrag zur Rürup-Rente, der an den Maximalbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung/West gekoppelt ist, von 22.767 auf 23.362 Euro. Gleichzeitig wächst der prozentuale Anteil, den das Finanzamt von den eingezahlten Beiträgen berücksichtigt, von 82 auf 84 Prozent. Somit sind 2017 maximal 19.624 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig, aktuell sind es 18.669 Euro. Für Ehegatten verdoppeln sich diese Beträge.

Höhere Beitragsbemessungsgrenze und GKV-Versicherungspflichtgrenze

Angestellte können 2017 erst ab einem Jahreseinkommen von 57.600 Euro von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Bislang liegt die Versicherungspflichtgrenze bei brutto 56.250 Euro. Gleichzeitig steigt 2017 die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung. Künftig werden jährlich 52.200 Euro (4350 Euro pro Monat) für die Berechnung der Beiträge herangezogen, aktuell sind es 50.850 Euro.

 Neue Pflegestufen und Beitragssätze in der Pflegeversicherung

2017 tritt eine umfangreiche Pflegereform in Kraft. Statt drei Pflegestufen gibt es künftig fünf Pflegegrade – verbunden mit einem neuen Bewertungsverfahren. Dieses greift jedoch nur bei neuen Fällen. Bereits pflegebedürftige Versicherte genießen Bestandsschutz und erhalten gegenüber ihrer bisherigen Pflegestufe einen mindestens um eine Ebene höheren Pflegegrad. Mit der Neuordnung steigt zugleich das maximale Pflegegeld: in der ambulanten Pflege von monatlich 728 Euro (Pflegestufe 3) auf 901 Euro (Pflegegrad 5); bei vollstationärer Versorgung von 1.995 Euro (für Härtefälle in der Pflegestufe 3) auf 2.005 Euro (Pflegegrad 5). Um die Mehrleistungen finanzieren zu können, steigen die Beiträge. Für gesetzlich Versicherte klettert der Beitragssatz von 2,35 auf 2,55 Prozent (bei Kinderlosen von 2,6 auf 2,8 Prozent), gleichzeitig geht die Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.237,50 auf 4.350 Euro nach oben. In der privaten Pflegeversicherung, die nach dem Prinzip der Kapitaldeckung funktioniert, richten sich die Beiträge unter anderem nach dem Lebensalter und dem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns. Der durchschnittliche Beitrag für Angestellte liegt 2017 bei rund 37 Euro.

Quelle: GDV.de

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